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Sanierung der Marktkirche in Clausthal

Reparatur- und Unterhaltungsarbeiten waren - wie bei einem so alt-ehrwürdigen Bauwerk nicht anders zu erwarten - auch an der Marktkirche zum Heiligen Geist in der Vergangenheit regelmäßig erforderlich und wurden nach Maßgabe der verfügbaren Mittel auch kontinuierlich vorgenommen. Immer wieder auftretende Feuchtigkeitsschäden im Bereich der Orgel und an weiteren Stellen in Innenraum, Dachkonstruktion und Treppentürmen, Versackungen und Verformungen der Außenschalung zeigten jedoch seit den 1990er Jahren immer dringlicher die Notwendigkeit einer grundsätzlichen Sanierung zur Rettung des Gebäudes: Im Jahre 2001 drohte schließlich der bleigedeckte Giebel des Treppenturmes 1 an der Südseite der Kirche auf den Gehweg zu stürzen, was eine sofortige statische Notsicherung unumgänglich machte. Als weitere unabweisliche Sofortmaßnahme wurden der Treppenturm selbst und die direkt angrenzenden Bereiche im Jahre 2002 saniert.

In den Jahren 2001 bis 2003 wurden auf Initiative von Pastor Martin Henzelmann, Kirchenvorstand und dem Amt für Bau- und Kunstpflege der Landeskirche Hannovers als Basis für eine umfassende Sanierung mehrere Gutachten über die Schäden an den Fundamenten, der Fachwerkkonstruktion und am Dach in Auftrag gegeben.  Ein Finanzierungs- und Zeitplan wurde von Reinhard Lott, Architekt der Landeskirche, erarbeitet. Es ergaben sich schließlich vier unabhängig von einander realisierbare Bauabschnitte mit diversen Finanzierungsabschnitten mit geschätzten Gesamtkosten von 10 Millionen €, verteilt auf mindestens 10 Jahre.