Der Friedhof - Teil der Gemeinde

Friedhof Clausthal, Schulstr. 33
Verwalter - Eitel Illies
Tel./Fax: 05323/3818
Di.-Sa. 10-11 Uhr

eMail: ev.friedhof-clausthal@gmx.de

Als Oase der Stille liegt unser Friedhof in der Stadt. Die von hohen Bäumen gesäumte Eingangsallee führt auf die 1892 eingeweihte, unlängst weitgehend renovierte Kapelle zu. Dahinter geht es leicht bergab zu einem Rondell mit einer Jesusfigur, symbolisch zu verstehen als der gerade Weg zu Jesus Christus, dem Erlöser.

Der Clausthaler Friedhof soll nicht nur ein Ort der Trauer, sondern auch einer der Hoffnung sein, der zu Erinnerung und Besinnung einlädt.

Seit Beginn des Jahres 2013 gilt eine neue Friedhofsordnung. Diese wurde im November vom Kirchenvorstand beschlossen, ebenso wie die neue Friedhofsgebührenordnung.

 

Zur Organisation des Friedhofs:

Der Friedhof wird von der Kirchengemeinde wirtschaftlich – ohne Einsatz von Kirchensteuern – geführt: Dazu gibt es

  • den Gebührenhaushalt für Bestattungen. Mit den eingenommenen Geldern wird die Pflege der Kapelle, des gesamten Parkgeländes und die Arbeitsleistung der Friedhofsmitarbeiter finanziert.
  • die Friedhofsgärtnerei für die Grabpflege als Wirtschaftsbetrieb. In diesem übernehmen die Friedhofsmitarbeiter jährliche Grabpflege, Dauergrabpflege und kleine Dienstleistungen.

Mit diesen beiden Betrieben muss der Kirchenvorstand die Kostendeckung für die Führung des Friedhofs erreichen. Dabei ist zu bedenken, dass aus Sicherheitsgründen in vielen Bereichen zwei Personen vorhanden sein müssen. Diese Personalkosten müssen erwirtschaftet werden.

 

Unsere Angebote:

Um aus den vielfältigen Angeboten das richtige herauszufinden, ist ein Gespräch mit unserem Friedhofsverwalter Eitel Illies sinnvoll. (Dienstag – Freitag 9 - 16 Uhr, Samstag 8 – 12 Uhr: Tel. 05323 9629876)

 

Gebührenhaushalt:

  • Erdbestattungen im Reihen-, Einzel- , Doppel- oder  Rasengrab.
  • Urnenbestattungen im Urnenwahlgrab, mit Namensplatte, im Urnenhain am Baum oder unter dem Rasen.

 

Grabpflege:

  • Jahrespflege
  • Für die Dauergrabpflege, zum Beispiel wenn Kinder oder Verwandte nicht mehr in der Nähe wohnen, bieten wir an, einen Legatsvertrag mit der Kirchengemeinde abzuschließen, durch den die Pflege für die gesamte Liegezeit gewährleistet wird.

 

Zu historischen Grabstätten:

An die Geschichte der Bergstadt erinnern Gräber von Bergleuten und Bergbeamten, so z. B. der Familie von Robert Koch.
Aus der Zeit des Unheils (1933 – 1944) stammen mehrere Grabfelder:

  • Links neben der Kapelle im Heckengeviert steht ein Denkmal für die Opfer des Explosionsunglücks im Munitionswerk Tanne am 6. Juni 1940.
  • Rechts und links etwas unterhalb der Kapelle werden verschiedene umfriedete Bereiche mit Kriegsgräbern gepflegt.
  • Wenn Sie sich dort links halten und wieder auf die Höhe der Kapelle zurückgehen, so finden Sie in einem Sammelfeld kleine viereckige Grabplatten, u.a. für Kinder, die kurz nach der Befreiung der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter aus dem Munitionswerk Tanne geboren und gestorben sind.
  • An den Bombenabwurf auf Häuser in der Stadt am 7. Oktober 1944 erinnert ein Feld, das ganz am unteren Ende des Friedhofs in Richtung zum TUC-Gelände zu finden ist.

Für theologische und seelsorgerliche Fragen stehen die Pastor/Innen gerne zur Verfügung.